Jugendliche werden zu Changemakers


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step into action richtet sich an Jugendliche im Alter von 15 – 19 Jahren. In drei Schritten und während einer halbjährigen Projektphase sensibilisieren, befähigen und motivieren wir die Schülerinnen und Schüler, unsere Gesellschaft mitzugestalten. Das Ziel von step into action: Die Jugendlichen werden selbst zu Changemakers. Sie nehmen die Zukunft ihrer Generation
selbst in die Hand.


Changemaker

  • stellen Fragen und suchen Antworten
  • erkennen die Notwendigkeit zu handeln – und handeln
  • sind überzeugt, dass sie etwas bewirken können
  • blicken über den Tellerand hinaus und trauen sich etwas zu
  • sehen Möglichkeiten, erkennen die Chancen, gestalten Visionen – und setzen um.
  • vernetzen sich, tauschen sich aus und ergänzen gegenseitig die individuellen Fähigkeiten
  • nehmen Probleme als Herausforderung an, um gezielt Lösungen zu entwickeln
  • inspirieren andere dazu, selbst aktiv zu werden

Schritt 1: Sensibilisieren für Zukunftsthemen 

“Wie stellt ihr euch die Welt in 30 Jahren vor?“ Etwa so kann die Frage lauten, die die Mitglieder des Freiwilligenteams von step into action der Schulklasse stellen. Bei einem Besuch in der Schule knüpfen sie den ersten Kontakt zu den Jugendlichen. Dabei tauschen sie sich aus über Zukunftsvorstellungen und diskutieren miteinander über den Handlungsbedarf. Mit dem wachsenden Bewusstsein sprudeln bereits schon erste Ideen, die den Jugendlichen zeigen: “Ich kann selbst etwas verändern!“

 Schritt 2: Event mit Lernparcours

Der zweite Schritt und gleichzeitig der Höhepunkt des Projektes ist ein Event mit viel Interaktion und Inspiration. Im Parcours meistern die Jugendlichen spielerische Herausforderungen zu unterschiedlichen Vertiefungsthemen. Die Auswahl und Inhalte der behandelten Themen orientieren sich an den Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen. Im Parcours durchlaufen die Schülerinnen und Schüler drei Levels:

Sensibilisierung - "Was haben diese globalen Themen mit mir und meinem Alltag zu tun?"

Reflexion - "Was kann ich als Jugendliche/r beitragen?"

Aktion - "Wie und wo kann ich ansetzen? Welche konkreten Engagementmöglichkeiten gibt es?" 

 
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Während des gesamten dreistündigen Parcours treffen die verschiedenen Akteure in Workshops und auf dem Aktionsmarkt zusammen: Jugendliche, Lehrpersonen, Freiwillige und Organisationen, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen. Gemeinsam entdecken sie Potenziale und entwickeln Ideen, um die Herausforderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt anzupacken.

Junge Freiwillige begleiten die Schülerinnen und Schüler während des gesamten Parcours und leiten die verschiedenen Aktivitäten an. So begegnen wir den Jugendlichen auf Augenhöhe und sprechen dieselbe Sprache. Gleichzeitig eignen sich die Freiwilligen neue Kompetenzen in der Gruppenführung und -moderation an und wachsen über sich selbst hinaus.

Parallelprogramm für Lehrpersonen
Während die Jugendlichen den interaktiven Parcours durchlaufen, schaffen wir für die Lehrpersonen einen Raum für Inspiration, Vernetzung und Austausch rund um das Thema “Bildung für nachhaltige Entwicklung” (BNE). In einem dreistündigen Workshop, konzipiert und umgesetzt in Zusammenarbeit mit externen ExpertInnen und Experten, entdecken die Lehrpersonen konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Umsetzung einer BNE in ihrem Unterricht.

   

 Schritt 3: Begleitung mit Tools und Unterstützung 

Nach dem Event beginnt das Abenteuer für die Teilnehmenden erst richtig – sie engagieren sich. Zum Beispiel, indem sie sich in bestehenden Organisationen für unsere Gesellschaft einsetzen. Oder sie starten selbst ein Projekt in der Schule oder in ihrer Freizeit. Vielleicht ändern sie aber auch ihren Lebensstil und gestalten ihren eigenen Alltag nachhaltiger und verantwortungsbewusster. Das step into action-Projektteam unterstützt und begleitet sie dabei mit Hilfsmitteln für die Projektplanung und -umsetzung und vernetzt sie mit weiterführenden Aktivitäten und Programmen.


step into action wirkt*

… auf die Jugendlichen

Die Schüler und Schülerinnen setzen sich mit globalen Herausforderungen auseinander. Sie engagieren sich und verhalten sich im Alltag nachhaltiger.

74% erkennen, dass es wichtig und dringend ist, sich für nachhaltige Entwicklung zu engagieren

76% verhalten sich nachhaltiger im Alltag

15% engagieren sich sofort neu oder stärker

30% wollen sich in Zukunft neu oder stärker engagieren

… auf die Lehrpersonen

Die Lehrpersonen nehmen Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihr Unterrichtsprogramm auf.

61% behandeln nachhaltige Entwicklung im Unterricht

36% führen Klassen- oder Schulprojekte zum Thema nachhaltige Entwicklung durch

 

… auf die Freiwilligen

Die freiwilligen GruppenleiterInnen und HelferInnen am Event engagieren sich stärker und entwickeln ihre Kompetenzen.

60% verhalten sich im Alltag nachhaltiger als vor ihrer Mitarbeit bei step into action

61% sprechen mit Freunden häufiger über nachhaltige Entwicklung

98% haben bei ihrer Mitarbeit bei step into action ihre Kompetenzen weiterentwickelt

 

… auf regierungs-unabhängige Organisationen (NGO) und auf die Öffentlichkeit

step into action vernetzt und fördert das Image einer aktiven Jugend

46% der NGOs erhalten nach step into action Anfragen von interessierten SchülerInnen und LehrerInnen

Die Medien berichteten bereits über das Projekt step into action und das Engagement der Jugend